, Peter Hefti & Co.

Frühlingsbummel 2026

 

BLP (Bummelleiter Peter):
Superpünktlich erschienen sämtliche Teilnehmende am Freitag morgen am Bahnhof Wald. Nach einer kurzen Einführung meinerseits zum Tösstal, das da ja noch gar nicht ist und meiner Affinität zu ebendiesem, brachen wir auf. An der Spitze meine Wendigkeit mit R.W. aus O.. Nach etwa 500 Metern tiefschürfenden Gesprächen zur aktuellen Umgebung hielten wir beide an und kuckten zurück, wo sich denn der Rest der Wandergruppe befände. Frischfröhlich bummelten diese wohl 200 Meter hinter uns durch Wald. Claro! Es heisst doch Frühlingsbummel und nicht Frühlingsmarsch. Mit der gebotenen Feinfühligkeit passten wir darauf unser Tempo den Vorgaben des Schwarms an.

Nun werde ich aber gerne den Teilnehmenden (aus Gründen des Datenschutzes anonymisiert) das Wort überlassen (Ergänzungen und Korrekturen des BLP in Kursivschrift).

R.W. aus O.:
Hallo Peter
Deine organisierten Frühlingsbummel sind immer sehr interessant. Ich möchte auch mitkommen. Wie immer, ohne dass ich nachher einen Aufsatz schreiben muss.

J.W. aus Z.:
Es war ein traumhaft schöner Sommertag, als 11 Wanderaquarianer sich am 1. Mai am Bahnhof Wald im Kanton Zürich trafen, um den alljährlichen Frühlingsbummel zu starten. Hier begrüsste uns Peter, unser Wanderleiter. Doch bevor die Wanderung im Quellgebiet der Jona und Töss ihren Anfang nahm, erläuterte Peter mit viel technischem Einsatz die Vorzüge der digitalen Stellwerkstechnik, die hier vor 10 Jahren erstmals erfolgreich getestet wurde.

D.S. aus B.:
Der Frühlingsbummel, der durch Peter organisiert wurde, war in allen Bereichen ein voller Erfolg. Das Highlight des Tages: der imposante Wasserfall mitten in einem dichten mystischen Waldstück, entsprungen aus einer beeindruckenden Felsformation.

B. und M.S. aus O.:
Bei strahlendem Sonnenschein treffen wir uns in Wald zum traditionellen Frühlingsbummel! Peter hat sich für die heutige Wanderung wieder etwas Spannendes und Abwechslungsreiches ausgedacht. Nachdem er uns alle begrüsst hat, wandern wir durch den hübschen Ort Richtung Elba, einer ehemaligen Spinnerei.

M.E. aus N.:
Ab Bahnhof Wald gingen wir zügig los in Richtung fette grüne Wiesen – dort folgten wir parallel dem einzigen Bahngeleise in Wald. Dies führte uns dann zu einem speziellen Bahnübergang, zu welchem Peter folgende Anekdote zum Besten gab: Da der Bauer jeden Tag mehrmals das Bahngleis überqueren musste, um zu seinem kleinen Stallgebäude zu kommen, hat die SBB vor Jahren eine vollständige Bahnschranke gebaut. 1 Million Franken wert – man glaubt es kaum – aber Sicherheit geht vor!! Nach ausgiebigem Mittagessen in der Gibswiler-Stube erklommen wir nochmals einen schönen bewaldeten grünen Hügel, vorbei an dem angesagten Wasserfall. Kaum raus aus dem Wald noch die Strasse etwas hoch, wurden wir von einer hübschen Kuhherde erwartet, die sich in allen Farben und Fleck-Varianten präsentierte. Wir wurden gleich mit mehrmaligem Muhen begrüsst und aufgefordert, uns doch um sie zu kümmern. Leider mussten sich die Kühe noch gedulden, da der Bauer noch zuerst Gras mähen musste. Da die SBB nur 1 Gleis unterhält (bis heute), welche Rüti mit Fischenthal verbindet, gab es vor einigen Jahrzehnten noch einen speziellen Job: Der Weichensteller von Fischenthal. Die Bahn verkehrte damals im 1-Stundentakt und da die Züge sich bei Fischenthal kreuzen mussten, wurde dort jeweils die Weiche umgestellt. Da der Weichensteller so nicht ausgelastet war, fungierte er gleichzeitig noch als Pöstler im Tal – das musste dann auch exakt eingeplant werden, damit die Züge sich nicht verspätet haben. Heute hat Automatisierung den Weichensteller abgelöst. Von Gibswil hatten wir wunderbare Sicht auf die – so nahe erscheinenden – Berge, dass wir fast auf die Schneefelder springen konnten. Da in der Gruppe doch einige passionierte Berggänger dabei waren, ging dann das jeweilige Bergspitzen-Raten los. Die einen hatten einen scharfen Fernblick, die andern die Alpen-Gipfel-App.

M.S. aus B.:
Ein schöner Wanderweg entlang der Jona – ein Wasserweg mit viel mehr als sieben Brücken – einmal auf dieser dann wieder auf der anderen Seite, entlang von Wurzelwegen bis zum ‘grössten’ Wasserfall, ein Fall über die Nagelfluh mit steilen Wänden und strammen Bäumen, die sich mit ihren Wurzeln erstaunlich an die Wände klammern und uns mit ihrem Frühlingsgrün Frische spenden – so schön die Wege, so schön die Freunde:innen, so schön der Austausch und all das Lachen auf dem Weg, am Tisch zu Gast in der Gibswiler Beiz und am Bahnhof, wo der Zug uns dann zurückgebrachte – da hiess es tschau zu sagen, tschau-tschau bis zum nächsten Mal.

E.L. aus Z.:
Es war ein toller Anlass bei prächtigem Wetter. Für mich etwas Besonderes, führte er doch durch meine Heimatgemeinde. Den mystischen Wasserfall kannte ich noch nicht und hat mich daher sehr beeindruckt. Obwohl ich beim Tauchen durch meine Abwesenheit glänze, fühlte ich mich wohl und dazugehörend. Vielen Dank für diesen wunderbaren Tag.

W.S. aus R.:
Hmmm …

BLP aus E. bei Z.:
Auch für mich war das ein toller Anlass. Die Gruppendisziplin war perfekt. So konnte ich z.B. beim Nachmittagsapéro in der Gibswilerstube genau dieselbe Zahl (11) Teilnehmende wie beim Start in Wald zählen, also alle wohlauf wieder zurück. Ich freue mich auf den nächsten Bummel.

 

Alle Eindrücke vom Frühlingsbummel am 01. Mai 2026 findet ihr in der Bilder-Galerie.